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BCM

BCM steht für Business Continuity Management, auf Deutsch Notfallmanagement. Es sorgt dafür, dass ein Betrieb nach einem Schadensereignis seine wichtigsten Abläufe fortführen oder schnell wieder aufnehmen kann.

Genauer erklärt

Das BSI definiert BCM als Steuerung aller Aktivitäten, die eine geordnete Geschäftsfortführung nach Schadensereignissen zum Ziel haben. Es umfasst zwei Bereiche: die Vorsorge, damit Geschäftsprozesse möglichst nicht unterbrochen werden, und die Reaktion, damit sie nach einem Ausfall in angemessener Zeit wiederhergestellt werden. Beschrieben ist das Vorgehen im BSI-Standard 200-4. Er bietet ein Stufenmodell mit Reaktiv-, Aufbau- und Standard-BCMS, sodass auch kleine Organisationen schrittweise einsteigen können. International ist ISO 22301 die maßgebliche Norm. BCM betrachtet nicht nur IT, sondern alle Ressourcen wie Personal, Gebäude und Dienstleister.

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