Ransomware
Ransomware ist Schadsoftware, die Daten verschlüsselt und für die Freigabe Lösegeld verlangt. Häufig werden vorher auch Daten gestohlen.
Genauer erklärt
Der Begriff setzt sich aus dem englischen «ransom» (Lösegeld) und «software» zusammen. Angreifer gelangen meist über Phishing-Mails, kompromittierte Fernzugänge oder ungepatchte Schwachstellen ins Netz, breiten sich aus, suchen und zerstören Backups und verschlüsseln anschließend die Daten. Viele Gruppen drohen zusätzlich mit der Veröffentlichung gestohlener Daten. Das BSI nennt Offline-Backups als wichtigste vorbeugende Maßnahme und rät grundsätzlich davon ab, Lösegeld zu zahlen.
Artikel zum Begriff
- DIN SPEC 27076: der CyberRisikoCheckDIN SPEC 27076 einfach erklärt: wie der CyberRisikoCheck abläuft, welche 27 Anforderungen geprüft werden und was im Ergebnisbericht steht.
- Checkliste IT-Sicherheit für kleine BetriebeCheckliste IT-Sicherheit für kleine Betriebe: 25 Prüfpunkte zu Organisation, Zugängen, Updates, Backup, E-Mail und Notfall, angelehnt an BSI-Empfehlungen.
- Netzsegmentierung für kleine NetzeNetzwerksegmentierung im kleinen Betrieb: welche Netzbereiche Sie trennen sollten, was der BSI-Baustein NET.1.1 verlangt und wie Sie pragmatisch anfangen.
- Server absichern (Härtung)Server-Härtung verständlich: unnötige Dienste abschalten, Zugänge schützen, Updates und Protokollierung. Was die BSI-Bausteine SYS.1.1 und folgende verlangen.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung im UnternehmenZwei-Faktor-Authentifizierung im Betrieb einführen: welche Verfahren das BSI empfiehlt, welche Konten zuerst dran sind und wie Sie Aussperren vermeiden.
- Administratorrechte richtig vergebenAdministratorrechte im Betrieb sicher regeln: getrennte Konten, wenige Berechtigte, Zwei-Faktor-Schutz und eine Übersicht, wer was verwalten darf.