Restrisiko
Das Restrisiko ist das Risiko, das übrig bleibt, nachdem alle geplanten Schutzmaßnahmen umgesetzt sind. Kein Betrieb kann jedes Risiko vollständig ausschließen.
Genauer erklärt
Nach BSI-Standard 200-3 werden Risikoeinstufung und Risikobehandlung so lange wiederholt, bis die Risikoakzeptanzkriterien der Institution erfüllt sind. Das verbleibende Risiko wird anschließend der Leitungsebene zur Zustimmung vorgelegt, damit nachvollziehbar dokumentiert ist, dass die Institution sich des Restrisikos bewusst ist. Idealerweise werden nur geringe Risiken akzeptiert. Gründe, auch höhere Risiken zu tragen, können etwa unverhältnismäßige Kosten von Gegenmaßnahmen sein. Im Baustein ISMS.1 ist vorgesehen, dass Management-Entscheidungen über den Umgang mit Restrisiken dokumentiert und archiviert werden.
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