RPO
RPO steht für Recovery Point Objective, den maximal zulässigen Datenverlust. Es legt fest, wie alt die Daten nach einer Wiederherstellung höchstens sein dürfen.
Genauer erklärt
Nach dem Glossar zum BSI-Standard 200-4 ist das RPO der Wert für das Alter, das verfügbare Daten höchstens haben dürfen, damit zeitkritische Geschäftsprozesse nach einer Unterbrechung sinnvoll weiterlaufen können. In der Praxis wird es als geforderter Datensicherungszyklus je Anwendung, IT-System oder Geschäftsprozess angegeben. Wird zum Beispiel nur einmal täglich nachts gesichert, kann im schlimmsten Fall fast ein ganzer Arbeitstag an Daten verloren gehen. Der tatsächlich zu erwartende Datenverlust heißt Recovery Point Actual (RPA). Ein kurzes RPO erfordert häufigere Sicherungen oder Replikation und muss mit Aufwand und Kosten abgewogen werden.
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