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Asset

Ein Asset in der Informationssicherheit ist alles, was für Ihr Unternehmen einen Wert darstellt – von Servern und Daten bis zu wichtigen Geschäftsprozessen. Nur wenn Sie Ihre Werte kennen, können Sie die wichtigsten schützen und Risiken gezielt minimieren. Der nächste Schritt ist, diese Werte zu erfassen.

Genauer erklärt

Der Begriff Asset bezeichnet im IT-Grundschutz werthaltige Zielobjekte, die für die Geschäftsprozesse einer Institution notwendig sind. Die Identifikation von Assets ist ein zentraler Schritt für eine wirksame Asset Informationssicherheit.

Die Perspektive ist dabei bewusst weit gefasst und geht über reine IT-Systeme hinaus. Zu den Assets zählen:

  • Primäre Assets: Geschäftsprozesse und Informationen (z. B. Kundendaten, Entwicklungspläne).
  • Unterstützende Assets: Anwendungen, IT-Systeme (Server, Clients), Netzkomponenten, aber auch physische Werte wie Räume und Infrastruktur.

Im Rahmen der Strukturanalyse nach BSI-Standard 200-2 werden diese Assets systematisch erfasst, um Abhängigkeiten aufzuzeigen. Darauf aufbauend erfolgt die Schutzbedarfsfeststellung, bei der für die Assets der Bedarf an Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit bestimmt wird. Besonders kritische Assets, deren Ausfall existenzbedrohend wäre, bezeichnet das BSI als «Kronjuwelen». Die Fokussierung auf diese ist zentral für die Kern-Absicherung. In Risikoanalysen (BSI-Standard 200-3) werden Assets als «Zielobjekte» behandelt.

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